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Marketing Wars: Die Schlammschlacht ist eröffnet!

Immer wieder sieht man Negativ-Kampagnen und Marketing-Kriege durch die Medienträger flatern. Was hier kommuniziert wird, ist oftmals an der Grenze zwischen Gut und Böse. Diese Art von Werbung verfolgt den Gedanken, dem Wettbewerber bewusst zu schaden und Schwachstellen aufzuzeigen. Doch schadet das nicht dem eigenen Unternehmensimage?

Wer in der Werbebranche tätig ist, wird wohl kaum um das AIDA-Prinzip herumkommen. Was nach einer Kreuzfahrtreise eines Massenanbieters klingt, ist allerdings wissenschaftlich basiert und steht für Attention, Interest, Desire und Action – Also dem Wecken von Aufmerksamkeit, eines Interesses, einem Wunsch und einer Aktion. Viel zu oft wird jedoch außer Acht gelassen, dass auch die eigene Glaubwürdigkeit ein wichtiger Bestandteil dafür ist, wie Werbung beim Empfänger überhaupt wirkt. Nicht ohne Grund wurde das AIDA-Modell zum AIDCAS-Modell ausgebaut und um den Aspekt der so genannten „Convitition“ erweitert. Doch leidet nicht gerade die eigene Glaubwürdigkeit darunter, wenn ich einem Wettbewerber bewusst schade?

Marketing-Wars sind keine Seltenheit

In der US-amerikanischen Werbewirtschaft sind Marketing Wars keine Seltenheit mehr. Hier wird bei der verwendeten Werbeart zwischen der Hard-Sell und der Soft-Sell-Methodik unterschieden. Wie der Name es sagt, versuchen werbende Unternehmen ihre Konkurrenz bei der Hard-Sell-Methode den Kunden mit Angstapellen und Drohungen in einer fast schon grenzwertigen Schlammschlacht schlecht zu reden. Oftmals fallen solche Kampagnen jedoch wieder auf den eigentlichen Urheber zurück, kratzen am Unternehmensimage und erzeugen wenn alles schlecht läuft auch noch einen Shitstorm. Soft-Sell-Kampagnen hingegen setzen gezielt Humor als Stilmittel ein und machen auf eine lustige Art und Weise auf die Schwächen der Konkurrenz aufmerksam. Wer Humor beweist wirkt glaubwürdig, authentisch und holt den Konsumenten direkt ab. Denn welcher Mensch lacht schon nicht gerne?

Negativ-Kampagnen wirken wie eine wahre Herausforderung für ein Unternehmen. Wer das Feuer eröffnet, muss oftmals nicht lange auf eine Reaktion warten. Ob solche Kampagnen nun dem Unternehmensimage schaden liegt oftmals im Auge des Betrachters. Für uns Konsumenten jedoch sind sie eine schöne Bereicherung in der Werbewelt. Einige Beispiele besonders schöner Negativ-Kampagnen und ihrer Reaktionen finden Sie hier in einer kleinen Zusammenstellung. Also dann: Let’s get dirty!

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„Auch ein Mercedes kann Fahrfreude bringen“, titelte BMW in einer kreativen Print-Anzeige.

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„Bigger geht’s immer!“, war wohl hier das Leitmotto der Kampagne von Burger King gegen McDonalds.

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Die ganze Welt liebt Coca-Cola….auch Pepsi.

Als Audi auf eine Werbung von Bmw reagierte, ahnten wohl beide noch nicht, welche Reichweite sie erzielen würden…

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…Subaru fand eine eigene Möglichkeit, den beiden zu gratulieren.

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Und auch Bentley reagierte auf den Werbestreit – ganz dezent und galant, eben wie es sich für edle Herren gehört.

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Von Susanne Wölk

Nach einigen Semestern an der Uni Mannheim voller Fachwissen in Politikwissenschaft hat sich die leidenschaftliche Feuerwehrfrau dazu entschlossen, ihren persönlichen Schwerpunkt neu auszurichten. Aufgrund einiger Erfahrungen in Wahlkampagnen und der Öffentlichkeitsarbeit wird sie unser Team vor allem im Bereich des Marketings, der Text- und PR-Arbeit tatkräftig unterstützen.

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