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Dürfen wir vorstellen? Google Cardboard!

Endlich ist es möglich für kleines Geld in die 3D-Welten einzutauchen. Dürfen wir vorstellen: Das Google Cardboard!Google entwickelte eine vereinfachte Form der bisher bekannten Virtuell-Reality-Brillen und setzte sie mit zwei Bioconvex-Linsen, zwei Magneten, zwei Klettverschlüssen und dem Wichtigstem, dem eigenen Smartphone um. Nun mag man sich fragen wie kann das Google Cardboard nur funktionieren? Fangen wir einmal mit dem wohl essentiellen Effekt an. Der Stereoskopie. Sie täuscht einen Eindruck von räumlicher Tiefe vor, die physikalisch eigentlich nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund wird sie häufig fälschlicherweise als „3D“ bezeichnet. Dies ist allerdings schlichtweg falsch, denn sie zeigt lediglich zweidimensionale Abbildungen also „2D“, die den Eindruck von Räumlichkeit vermitteln. Wenn dieser Tiefeneindruck bei einem zweidimensionalen Bild wegfällt, bezeichnet man es als monoskopisch.

Wie sehen wir?

Räumliches Sehen entsteht bei uns Menschen, genau wie bei anderen Primaten und auch einigen Raubtieren, durch das Zusammenfügen der beiden Blickwinkel, die unsere Augen erzeugen. Wir nehmen unterschiedliche Perspektiven durch unser rechtes und unser linkes Auge auf. Diese beiden Ansichten werden von unserem Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild zusammen gefügt. Das sogenannte binokulare Sehen ermöglicht es uns also die unterschiedlichen Entfernungen von Gegenständen zu unterscheiden und erzeugt somit eine räumliche Wahrnehmung.

Das technische Prinzip der Stereoskopie

Vor dem Einlegen des Smartphones in das dafür vorgesehene Fach in der Google Cardboard wird auf dem Handy eine App gestartet, die eine stereoskopische Ansicht zeigt. Dies bedeutet, dass zwei zweidimensionale Bilder getrennt voneinander dargestellt werden. Wird die Brille nun aufgesetzt sieht der Betrachter ein 3D-Bild. Durch die Sensorik des Smartphones ist es möglich sich in dieser virtuellen Welt zu drehen. Die Kopfbewegung wird durch die App verfolgt und die Ansicht ändert sich. Laufen, springen oder rennen ist allerdings nicht möglich. Der Betrachter steht in einer festen Position und kann das Geschehen um sich herum lediglich in 360 Grad verfolgen.

Die Google Cardboard Apps

Die Entwicklung der Google Cardboard Apps ist öffentlich. Google lässt alle an der virtuellen Realität teilhaben. So gibt es schon einige Welten, die es zu erkunden gilt und Gebiete, in denen diese genutzt werden. Schulklassen machen Expeditionen zur chinesischen Mauer, Jugendliche retten das Universum und Eltern schauen sich ihr Lieblingskonzert live vor der Bühne an obwohl sie zuhause auf dem Sofa sitzen. Was wohl als Nächstes passieren wird? Wir bleiben gespannt.

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Von Nadine Geißler

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