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Ausbildung zum Mediengestalter: Philipp berichtet im Interview über seine Erfahrungen bei Machart Studios.

Philipp hat im September 2015 seine Ausbildung zum Mediengestalter Fachrichtung Konzeption und Visualisierung bei Machart Studios begonnen. Grund genug für uns, ein Interview über seine Erfahrungen und Erlebnisse in seiner bisherigen Ausbildungszeit mit ihm zu führen.

Machart Studios: Wer bist Du und was machst Du bei Machart Studios?
Philipp: Ich bin Philipp, 23 Jahre jung und komme aus der Pfalz. Ich absolviere bei Machart Studios eine Ausbildung zum Mediengestalter Fachrichtung Konzeption und Visualisierung. Meine Ausbildung befindet sich derzeit am Ende des zweiten Lehrjahres.

Machart Studios: Wie bist Du zu Machart Studios gekommen? Wie war der Bewerbungsprozess?
Philipp: Ich bin über das Internet auf die Werbeagentur aufmerksam geworden. Es gab keine Stellenausschreibung, aber ich wollte mich unbedingt vorstellen. Daher habe ich einfach mal angerufen. So entstand der erste Kontakt. Nach dem Versenden der Bewerbungsunterlagen wurde mir gesagt, dass ich mich etwas gedulden müsse. Dann habe ich mich immer wieder proaktiv telefonisch gemeldet, um in Erinnerung zu bleiben. Nach dem Bewerbungsgespräch hatte ich ein paar Tage später auch schon die Zusage. Das ist auch mein Tipp an alle, die gerade in der Bewerbungsphase sind: Bleibt dran, seid hartnäckig und geht unkonventionelle Wege. Das wird bei Machart Studios geschätzt.

Machart Studios: Wie waren Deine ersten Wochen als Auszubildender?
Philipp: Auf jeden Fall ungewohnt und anstrengend. Ich weiß noch, dass ich am Anfang von den ganzen Eindrücken geflasht war und in der ersten Woche nach der Arbeit immer auf der Couch eingeschlafen bin. Das hat sich allerdings schnell wieder gelegt.

Machart Studios: Wo hält sich ein Mediengestalter den ganzen Tag auf?
Philipp: Im Regelfall vor dem eigenen Computer. Es kommt aber auch oft vor, dass ich mich mit Kollegen an deren Arbeitsplatz berate oder auch mal über die Schulter schaue. Ab und zu bin ich auch bei Kundenterminen bei uns im Haus oder sogar beim Kunden vor Ort – darauf freue ich mich immer besonders. Aber auch Präsentationen und wöchentliche Schulungen sind fester Bestandteil meiner Arbeit. Dabei nehme ich die Rolle des Zuhörers, als auch die des Präsentierenden ein. So trainiere ich aktiv meine Präsentationsfähigkeit und festige gelerntes Wissen. Für meine gewählte Fachrichtung ist dies essenziell.

Machart Studios: Beschreibe uns doch mal eine Alltagsszene aus Deiner Sicht.
Philipp: Angenommen ein Projektmanager benötigt für seinen Kunden, den er gerade betreut ein Weblayout oder meine Hilfe in Sachen Content-Pflege. Dieser Job wird mir dann im Regelfall in einem internen Verfahren zugewiesen. Sobald ich alle anderen Aufgaben in meiner Liste abgearbeitet habe, geht es dann los. Bei dringenden Sachen oder Kleinigkeiten schiebe ich diese aber auch mal gerne dazwischen.

Machart Studios: Was hast Du bisher bei Machart Studios gelernt?
Philipp: Fachlich sehr viel. Mein komplettes Wissen in der Frontend-Entwicklung und zu TYPO3 habe ich der Ausbildung bei Machart Studios zu verdanken. Zusätzlich zum Fachwissen habe ich mir auch sehr viele andere Fähigkeiten erarbeitet – Zeit- und Projektmanagement sind hier besonders hervorzuheben. Auch den Umgang mit Kollegen und Kunden habe ich trainiert. Hier versuche ich stets die Dinge auch aus der Perspektive des Gegenübers zu betrachten und viel nachzufragen – das beugt viele Probleme und Missverständnisse vor.

Machart Studios: Was ist Dein Steckenpferd?
Philipp: Ich habe sehr viel Spaß an typischen Corporate Design-Jobs. Aber auch für die TYPO3-Content-Pflege bin ich für Kollegen und Kunden meist der Ansprechpartner.

Machart Studios: Was war Dein Motto, als Du bei Machart Studios angefangen hast? Wie sieht es heute aus?
Philipp: Ich glaube damals hatte ich noch gar kein konkretes Motto. „Einfach machen!“ würde wahrscheinlich gut passen. Nach diesem Leitsatz arbeite ich auch heute noch. Ich habe keine Angst vor neuen Dingen, sondern freue mich auf die neuen Erfahrungen. Vor ein paar Wochen habe ich mir aber tatsächlich mal die Mühe gemacht und mir ein eigenes Credo getextet, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte: „Ich bin ein Gestalter, der tagtäglich das Leben und die Liebe genießt und dabei sich und seinen Mitmenschen hilft, Träume zu verwirklichen.“ Klingt romantisch, ist aber so.

Machart Studios: Wenn Du die letzten Monate Revue passieren lässt, welche Anekdoten kommen Dir so in den Kopf?
Philipp: So einige, man erlebt teilweise echt witzige Sachen. Ich wurde fast nicht eingestellt, weil die Mitarbeiterin, die den Recruiting-Prozess leitete anstelle von „Lad ihn ein“ „leider nein“ verstanden hatte. Das ist im Nachhinein echt lustig und zeigt wie menschlich es hier zugeht. Ich bin froh und dankbar, dass die Mitarbeiterin damals nochmal nachgefragt hat. Aber auch im Umgang mit Kunden ist mir schon die Ein oder Andere lustige Geschichte passiert. Letztes Jahr habe ich ein Corporate Design für eine Floristin erstellt. Währenddessen ich mit ihr telefonierte ist in ihrem Laden ein älterer Herr gegen die Glasscheibe des Ladens gelaufen. Das war schon ulkig. Außerdem haben wir uns nach der Zeugnisausgabe des ersten Lehrjahres den Spaß gemacht und in der Berufsschule angerufen, weil in meinem Zeugnis die Verhaltensnote „2“ „negativ“ herausstach, da ich ansonsten nur 1er hatte. Danach hatte ich einige Wochen den Ruf des „Verhaltensauffälligen Azubis“. Das war schon lustig und ich kann heute noch darüber schmunzeln. Wir sind einfach ein mega-cooler Haufen.

Machart Studios: Was war Deine Lieblingsschrift damals, welche ist es heute?
Philipp: Damals die Frutiger, heute würde ich zu einer Neo-Grotesk wie der Publica Sans oder der Proxima Nova greifen. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich einige Favoriten je Schriftcharakter/Zielgruppe habe, allerdings keine wirkliche Fallbackschrift, die ich immer verwende, wenn mir gerade nichts Besseres einfällt – siehe Helvetica.

Machart Studios: Was war Dein schönstes Erlebnis bei Machart Studios bisher?
Philipp: Da gab es einige. Zum Beispiel die strahlenden Augen der Kunden, die man mit seiner Arbeit glücklich gemacht hat. Das hautnah erleben zu dürfen macht natürlich stolz. Vor einiger Zeit habe ich von Machart Studios sogar ein iPad als Zeichen der Anerkennung geschenkt bekommen. Das fand ich eine feine Sache. Am meisten daran hat mich aber gefreut, dass die Arbeit und der Einsatz gesehen und wertgeschätzt werden.

Machart Studios: Wenn Dein Berufsleben ein Filmplakat wäre, wie würde es aussehen? Beschreibe es uns doch mal.
Philipp: Gute Frage. Auf jeden Fall wäre ein großes, heroisches Portrait von mir im Vordergrund. Im Hintergrund wäre die Agentur mit den Kollegen zu sehen. Ich würde darauf mit allerhand Dingen jonglieren – zum Beispiel einer Sanduhr sowie verschiedenen Kunden- und Softwarelogos. Auch ein Fluss mit Nullen und Einsen wäre drauf.

Machart Studios: Hat Dich Machart Studios verändert?
Philipp: Auf jeden Fall habe ich mich über die Zeit verändert. Sicher haben die Arbeit und vor allem die Menschen bei Machart Studios auch einen großen Anteil daran. Ich habe mich nicht nur fachlich weiterentwickelt, sondern auch persönlich. Gerade mein Selbstvertrauen hat in den letzten beiden Jahren einen krassen Schub bekommen. Auf jeden Fall möchte ich an dieser Stelle allen meinen bisherigen Wegbegleitern der letzten beiden Jahre für die Unterstützung danken.

Machart Studios: Welche Farbe gibt Deine Emotion von damals wieder, welche Farbe von heute?
Philipp: Rein aus dem Gefühl heraus damals ein helles Cyan-Blau, heute ein knalliges Gelb.

Danke Philipp für dieses Interview. Es ist nicht nur ein schöner Einblick, sondern auch ein toller Ausblick, auf den Arbeitsalltag als Mediengestalter bei Machart Studios. Wir freuen uns dich weiter auszubilden und auf die Projekte, die wir mit Dir meistern.

Hast Du auch Interesse an einer Ausbildung bei Machart Studios? Hier findest Du unsere aktuellen Stellenausschreibungen.

Von Heike Kohlem

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